Anmeldung für Jugendfeuerwehren in Hamburg:

Die Anmeldung für 2021 wird zeitnah freigeschaltet.

Anmeldung für Jugendfeuerwehren außerhalb von Hamburg:

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Regeln „Toughste Jugendfeuerwehr“


Teilnehmer:
Der Wettbewerb „Toughste Jugendfeuerwehr“ (TJF) ist ein Staffelwettbewerb, welcher
zugleich von fünf Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr zu bewältigen ist.

Kosten:
Die Teilnehmergebühr beträgt 25€ pro Staffel.

Wertungsklassen:
Es gibt drei Wertungsklassen, in denen, je nach Durchschnittsalter der Jugendlichen,
angetreten wird:
Durchschnittsalter 10-12,9 Jahre = Wertungsklasse „Starters“
Durchschnittsalter 13-14,9 Jahre = Wertungsklasse „Juniors“
Durchschnittsalter 15-17,9 Jahre = Wertungsklasse „Seniors“
Ausschlaggebend für die Altersberechnung ist das Geburtsjahr. Ein Jugendlicher mit dem
Geburtsjahr 2006 ist 14 Jahre alt, unabhängig davon, ob sein Geburtstag vor oder nach dem Wettbewerb liegt. Eine Staffel mit dem Durchschnittsalter von genau 13 Jahren startet in der Wertungsklasse „Juniors“. Eine Staffel mit dem Durchschnittsalter von 14,9 Jahren startet ebenfalls in dieser Wertungsklasse. Entscheidend für die Berechnung ist das Durchschnittsalter ohne zweite Nachkommastelle. Es wird nicht gerundet.

Ausrüstung:
Gestartet wird in der persönlichen Schutzausrüstung der Jugendfeuerwehr nach den
Standards der FUK.
Verliert ein Teilnehmer während des Wettkampfes Teile seiner Ausrüstung, muss diese
unverzüglich wieder aufgehoben und angelegt werden, bevor der Wettbewerb wieder
fortgesetzt werden darf. Die Schutzausrüstung wird vor dem Start durch die Wertungsrichter überprüft.

Wettbewerb:
Vor dem Start gehen alle Mitglieder der Staffel auf ihren auf der Wettkampfbahn markierten Platz. Das Startkommando erfolgt durch einen Wertungsrichter. Auch die Zeitmessung erfolgt durch Wertungsrichter. Während des Wettkampfes muss ein Staffelstab mitgeführt werden, welcher nach jeder Station vom einem zum anderen Starter übergeben werden muss. Er darf nicht geworfen werden. Mit der jeweiligen Station darf erst begonnen werden, wenn dem entsprechenden Starter der Staffelstab von einer Hand in die andere übergeben worden ist. Während der Bewältigung der Station darf der Staffelstab in die Tasche gesteckt werden. Fällt der Staffelstab zu Boden, muss dieser unverzüglich wieder aufgehoben werden, bevor mit der Station vorgesetzt werden darf.
Station 1 „Schlauchpaket“: Nach dem Startsignal durch den Wertungsrichter muss ein
gepacktes ca. 12kg schweres Schlauchpaket aufgenommen werden (15 m B-Schlauch ohne Kupplung). Dieses muss über eine Distanz von 70m getragen werden und am Ende wieder in dem dafür markierten Feld abgelegt werden. Das Paket darf vor dem Start nicht berührt werden. Liegt das Schlauchpaket am Ende nicht komplett in der dafür vorgesehenen Fläche, bekommt die Gruppe fünf Strafsekunden. Berührt das Paket nicht die dafür vorgesehene Fläche, zählt die Station als nicht beendet, was eine Disqualifikation zur Folge hat.
Station 2 „Dummy ziehen“: Der Starter muss hier nach der Übergabe des Staffelstabes den Dummy aufnehmen (ca. 20 kg) und diesen über eine Strecke von 30 m ziehen. Die Puppe muss hierbei im Rautekgriff gezogen werden. Alternativ darf auch der Brustkorb von hinten umklammert werden oder der Achselschleppgriff angewandt werden. Hierbei darf der Staffelstab als Hilfsmittel eingesetzt werden, wenn beispielsweise die Arme zu kurz sind, um den Brustkorb zu umklammern. Das Ziehen der Puppe an den Armen, Beinen oder sogar am Kopf ist ausnahmslos verboten und führt zur Disqualifikation. Wird der Dummy nicht über die gesamte Distanz gezogen, gilt die Station ebenfalls als nicht beendet, was die Disqualifikation zur Folge hat.
Station 3 „Hammerschlagmaschine“: Bei der Hammerschlagmaschine muss durch den
Teilnehmer ein Gewicht von ca. 20 kg auf einem Schlitten 2m nach hinten getrieben werden. Als Hammer zum Vortreiben dient ein ca. 2 kg schwerer Gummihammer. Das Gewicht darf ausschließlich mit dem Hammerkopf berührt werden. Das Vorschieben des Gewichtes mit Händen oder Füßen ist nicht erlaubt. Auf dem Boden des Schlittens wird es eine Maskierung geben. Wenn diese vollständig zu sehen ist, gilt die Station als beendet. Im Anschluss muss der Hammer in dem dafür vorgesehenen Feld abgelegt werden (1 x 1 m). Für jede angefangenen 2 cm, welche bis zum Ziel fehlen, gibt es 2 Sekunden Zeitstrafe (max. 10 Sekunden). Fehlen mehr als 10 cm bis zum Ziel, gilt die Station als nicht beendet, was zur Disqualifikation führt.
Station 4 „Schlauch ziehen“: Nach der Staffelstabübergabe muss der Teilnehmer zwei 30 m C-Schläuche ausziehen, an dessen Ende je ein Mehrzweckstrahlrohr gekuppelt ist. Das Ziel ist hier auf dem Boden markiert. Die Stahlrohre müssen vollständig hinter der Linie liegen. Je Stahlrohr, welches nicht vollständig hinter der Linie liegt, gibt es 5 Strafsekunden. Berührt eines der Strahlrohre die Linie nicht, weil es davor angelegt wurde, gilt die Station als nicht abgeschlossen. Dies führt zur Disqualifikation. Die Schläuche dürfen gleichzeitig oder nacheinander ausgezogen werden.
Station 5 „Treppen laufen“: An der letzten Station muss der Teilnehmer die Treppen zur Aussichtsplattform des Altona Cruise Center hinauflaufen. Diese befindet sich in ca. 15 m Höhe. Die Zeit wird oben von einem Wertungsrichter gestoppt.
Eine Station gilt mit der Übergabe des Staffelstabes als beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Korrigieren eines Fehlers noch möglich, welcher eine Zeitstrafe oder eine mögliche
Disqualifikation zur Folge hätte, wie zum Beispiel ein nicht komplett ausgezogener Schlauch oder ein nicht ordnungsgemäß abgelegter Hammer. Das falsche Ziehen des Dummys beispielsweise am Arm führt zur sofortigen Disqualifikation.

Zeitstrafen:
Zeitstrafen je 2 Sekunden:
– Je angefangene 2 cm, welche das Gewicht bis zum Ziel trennen (max.10 Sekunden)
Zeitstrafen je 5 Sekunden:
– Fehlstart
– Das Schlauchpaket liegt nicht in dem dafür vorgesehenen Feld.
– Der Hammer liegt nicht in dem dafür vorgesehenen Feld.
– Übergabe des Staffelstabes nicht im dafür markierten Bereich
– Eine Station wurde ohne Besitz des Staffelstabes ausgeführt (Staffelstab runtergefallen)
Zeitstrafen je 10 Sekunden:
-Unbefugte Teilnehmer/ Personen auf der Bahn

Disqualifikation:
– Abbruch des Wettbewerbes durch die Teilnehmer
– Nicht reguläre Schutzausrüstung
– Auslassen einer Station
– Start einer Station ohne vorherige Staffelstabübergabe
– Falsches Ziehen der Puppe (an z.B. Armen oder Beinen)
– Nicht vollständiges Abarbeiten einer Station (z.B. nicht vollständiges Ausziehen der
Schläuche, mehr als 10 Sekunden Zeitstrafe an der Hammerschlagmaschine)
– Fehlen des Staffelstabes im Ziel
– Unsportliches Verhalten wie Beleidigungen (auch gegen eigene Kameraden), Schlagen des Dummys und Ähnliches.

Hinweis:
Das Regelwerk ist eine vorläufige Ausarbeitung. Änderungen sind gerade in Bezug auf
Zeitstrafen oder Gewichte noch möglich.